Mottoparty Mexiko: 10 Tipps für einen gelungenen Abend

Immer häufiger werden Partys mit einem Länderthema ausgerichtet. So zum Beispiel eine mexikanische Mottoparty.Mottopartys sind das Highlight unter den Feiern – doch bedürfen sie einer guten Vorbereitung. Mottpartys wie beispielsweise die Siebziger oder Sechziger haben mit der Zeit ausgedient. Aus diesem Grund werden immer häufiger Partys mit einem Länderthema ausgerichtet. So zum Beispiel auch eine mexikanische Mottoparty.

Die 5 besten Tipps zur Dekoration

Mexiko gilt für viele als ein Land der Freiheit, in dem die Bewohner gerne jede Feiermöglichkeit nutzen und sich dabei mit auffälligen Farben und aufregenden Tänzen bemerkbar machen. Entsprechend sollten Sie Ihre Dekoration darauf abstimmen und folgende Gegenstände unbedingt einbringen:

  1. Tischdecken und eventuell Wandbehänge aus bunten Leinentüchern
  2. Kakteen in den verschiedensten Formen und Größen; wenn Sie keinen echten Kaktus besorgen können, dann können Sie auch selber welche gestalten
  3. Die sogenannten Alebrijes; kleine Fantasie-Tierchen, die aus Holz oder Pappmaché angefertigt und bunt bemalt werden
  4. Kleine Sandflächen verstärken das Gefühl von Sommer und machen optisch einiges her
  5. Sombreros können entweder als Wand- und Tischdekoration dienen oder den Gästen als Verkleidungsutensil angeboten werden.

Ein weiterer Tipp: Pinatas gelten zwar in Mexiko eigentlich als ein Kinderspiel, doch wenn Sie die mit Süßigkeiten gefüllten Tiere an Ihren Baum hängen, wird sich sicherlich kein Erwachsener hieran stören.

5 Tipps zum Essen und Trinken

Das Essen und Trinken spielt in Mexiko eine wichtige Rolle und hat schon eine lange Tradition. Zu den Hauptnahrungsmitteln gehören dabei Mais, Fleisch, Bohnen sowie Kürbis. Diese werden gerne mit kräftigen Gewürzen aufgewertet und die Rezepte sind durch den Einfluss der Küche Spaniens und Frankreichs beeinflusst worden.

  1. Besonders typische Gerichte sollten auf keinen Fall auf einer Mottoparty Mexiko fehlen:
    - Burritos (gefüllte Getreidemehltortillas)
    - Enchiladas (gefüllter Maisfladen) sowie
    - Tacos
  2. Zu den oben genannten Gerichten sollte unbedingt auch eine Guacamole angeboten werden und leckere Rezepte für einen Guacamole Dip könnten dann als Gastgeschenk dienen.
  3. Bier ist ein beliebtes Getränk in Mexiko, dabei kann man in vielen gut sortierten Supermärkten auch mexikanische Sorten finden. Als hochprozentiger Alkohol ist vor allem der Tequila zu nennen, der gerne mit Zitrone und Salz getrunken wird.
  4. Nicht-alkoholische Getränke sind in Mexiko vor allem Aguas (Fruchtsäfte, die mit Wasser verdünnt wurden), Licuados (pürierte Früchte mit Milch) sowie Atole (ein recht süßes Maismehlgetränk).
  5. Um den mexikanischen Charakter der Speisen und Getränke noch extra zu unterstreichen, können Sie vor diese Namensschilder mit der mexikanischen Bezeichnung stellen.

Feiern Sie mexikanisch

Eine Mottoparty Mexiko ist eine ganz besondere Idee, die Ihnen und den Gästen die Kultur des fremden Landes näher bringen kann. Durch die zahlreichen kulinarischen Gerichte und die traditionsgemäßen Dekorationsmöglichkeiten schaffen Sie schnell das Flair und können sich wie im Urlaub fühlen.

Bildquelle : lunamarina – Fotolia

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Bubble Tea – der neue Trend in Deutschland

Der Tee mit Kugeln erobert zurzeit die deutschen Städte. Das Trendgetränk des Jahres, auch Bubble Tea genannt, ist der große Renner bei den Jugendlichen zwischen 12 und 16 Jahren. Tee, Eis, gemischt mit Sirup und Zucker und den geleeartigen, süßen Perlen. Auf diese Mischung fahren die Kids total ab. Was im Jahr 2010 in Berlin begonnen hat, setzt sich mittlerweile in atemberaubender Geschwindigkeit in Deutschland fort: Bubble Tea Läden schießen überall wie Pilze aus dem Boden.

Das Erfolgsrezept der platzenden Perlen

Das Teegetränk gibt es in vielen verschiedenen Sorten und ist wegen des fruchtigen Geschmacks so außerordentlich beliebt. In erster Linie sorgen dafür der Fruchtsirup und die “Popping Bobas”. Diese kleinen, geleeartigen Kügelchen enthalten Fruchtsaft und zerplatzen beim Kauen im Mund. Wer sich einen Bubble Tea bestellen will, der muss sich zwischen verschiedenen Varianten entscheiden. Die beliebteste Sorte ist wohl der “Flavoured Juice Tea”. Durch den süßlichen Geschmack kommt diese Sorte gerade bei den Jugendlichen sehr gut an. Erwachsene greifen dann doch lieber auf den “Flavoured Milk” oder “Milk Tea” (Milch mit Fruchtsirup) zurück. Der “Milk Tea” besteht in erster Linie aus Milchpulver und Schwarztee und ist die eigentliche Form des Bubble Teas.

Wo hat der Bubble Tea eigentlich seinen Ursprung?

Erfunden wurde diese Teevariante in den 80er Jahren in Taiwan. Straßenhändler verkauften das Schaumgetränk an Schulkinder. In der Zusammensetzung waren schwarzer oder grüner Tee, Fruchtsirup und Zucker, was den Kindern sehr gut schmeckte. Später kamen dann noch die Tapiokaperlen, aus der Stärke enthaltenden Maniokwurzel, hinzu. Richtig bekannt wurde der Bubble Tea aber erst nach einem Fernsehbericht. Damit begann der Siegesszug. Bereits in den 90er Jahren war es das Trendgetränk in Asien. Von dort aus verbreitete es sich rasch im ganzen Land. Mittlerweile gibt es in den USA, Australien und Asien richtige Teehaus-Ketten, in denen der Bubble Tea in vielen verschiedenen Variationen verkauft wird. Auch in Österreich und Deutschland gibt es diese “Tee-Läden” mittlerweile. 2010 wurde der erste Bubble Tea Laden in Deutschland eröffnet und die Zahl stieg stetig an. Dabei sind diese Shops auch überall gut zu erkennen. Die Einrichtung ist meist in Orange und Grün gehalten und damit sehr auffällig und von den Kids leicht zu finden. Der Siegeszug dieses neuartigen Getränks ist schon nicht mehr aufzuhalten. Durch den Zusatz der “Popping Bobas”, den kleinen Geleekügelchen, wurde ein ganz neuer, interessanter Trend geschaffen. Der Bubble Tea ist außergewöhnlich, bunt, süß und schmeckt besonders Kindern. Da dieser süße Tee aber eine echte Kalorienbombe ist, sollte der Genuss des Bubble Teas nicht übertrieben werden, sonst steht eine extra Sporteinheit schnell auf dem Programm. Der “Perlen-Milchtee” ist aber neuer, bunter Trend, der den Getränke Markt in Deutschland nachhaltig verändern wird.

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Der Job des Foodhunters

Spitzenrestaurants, in denen eine ungewöhnliche und experimentelle Küche angeboten wird, gibt es mittlerweile wie Sand am Meer. Durch das Zusammenwachsen der Welt kennen viele Menschen bereits exotische Gerichte und ungewöhnliche Zutaten. Diese beiden Tatsachen machen es Köchen doppelt schwer, sich gegen die zahlreiche Konkurrenz zu behaupten und wirklich etwas Neues für den Gaumen zu kreieren. Dazu müssten sie in die entlegensten Ecken der Erde reisen, um sich auf intensive kulinarische Entdeckungstour zu begeben – mit dem Job als Koch nur schwer vereinbar. Ein Foodhunter erledigt diese Aufgabe!

Der Foodhunter – eine Jobbeschreibung

Die Zubereitung von Lebensmitteln ist heute schon fast eine Kunst! Die Auswahl der Zutaten, das richtige Zubereiten, das Kombinieren verschiedener Geschmacksrichtungen – all das ist eine wahre Wissenschaft für sich. Der Koch als Künstler strebt nach Neuem, nie Dagewesenem. Gänzlich unbekannte Zutaten bedeuten nun mal gänzlich unbekannter Geschmack – und der zieht die wählerische Kundschaft an. Ein Foodhunter besorgt im Namen der Köche die begehrte Ware. Er reist in entfernte Länder und Regionen – immer auf der Suche nach regionalen Speisen und Zutaten, die bisher noch nicht über die Landesgrenzen kamen. Dabei muss er teilweise in die abgelegensten Gebiete der Erde reisen. Gerade Regionen, die von der Zivilisation nahezu abgeschnitten sind, haben sich eine eigene, völlig unbeeinflusste und unbekannte Küche bewahrt, die es zu entdecken gilt.

Dschungel, Märkte, Metropolen – die Arbeitsplätze des Foodhunters

Märkte stehen ganz oben auf der Liste eines Foodhunters. Dort werden regionale, frische Produkte verkauft, die oftmals nur dort angeboten werden. Gerade in Ländern, die wenig exportieren und zudem eine schlechte Infrastruktur haben, verbreiten sich regionale Spezialitäten nur kaum bis gar nicht. Für den Foodhunter ein Paradies. Denn nicht nur die fremden Rohstoffe sind Ziel seiner Reise, sondern auch die daraus resultierenden Gerichte. Die Menschen kochen mit dem was da ist. Nicht nur die Zutaten sind dann ungewöhnlich, sondern auch die Zubereitungsart. Da wird Fleisch zum Konservieren eingegraben oder in der Haut des Tieres über Feuer gegart – für westliche Köche absolut fremd! Bei Familien und in Garküchen schaut der Foodhunter daher den Einheimischen über die Schulter, lässt sich Erklärungen geben und hilft auch mal bei der Zubereitung.

Foodhunter – kein leichter Job

In Metropolen über die Märkte zu schlendern und an Garküchen das Gekochte kosten – das mag der leichte Teil des Jobs als Foodhunter sein. Doch da sich vor allem in abgelegenen Teilen der Erde die wahren kulinarischen Schätze befinden, gilt es, einiges auf sich zu nehmen. Wer bei Nomaden, Indianern, Waldbewohnern und Bergvölkern in die Töpfe schauen möchte, darf nicht zimperlich sein. Weder was die Anreise, die Unterkunft noch das Essen angeht. Ein starker Magen ist auf jeden Fall ein Muss! Auch das Essen und Kochen ist nicht nur Vergnügen. Genau muss er auf Geschmack und Art der Zubereitung achten und dabei im Geiste abspeichern. Oftmals ist es nur ein Gewürz, welches den Unterschied macht. Wieder zu Hause muss er seine Erfahrungen und sein Wissen über die neu entdeckten Zutaten genau wiedergeben – nur so kann er zusammen mit dem Koch eine neue, nie dagewesene Kreation erschaffen.

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Frozen Yoghurt – die Sommererfrischung

Ein neuer Trend schwappt gerade wieder einmal aus Amerika nach Europa. Frozen Yoghurt ist eine tolle Sommererfrischung mit wenig Kalorien. In Amerika ist Frozen Yoghurt der absolute Renner. Neue Läden boomen und bieten immer mehr Ideen an, wie man den Yoghurt variieren kann. Auch in Deutschland gibt es mittlerweile immer mehr Läden, die Frozen Yoghurt als Eisersatz anbieten. Die deutsche “Hochburg” befindet sich in Berlin. Hier gibt es unzählige verschiedene Ladenbetreiber, die den gefrorenen Jogurt anbieten.

Frozen Yoghurt, ein Eis für figurbewusste Menschen

Der neue Schlank-Geheimtipp kommt natürlich aus den USA. So sieht man immer häufiger Prominente mit einem Jogurteisbecher durch die Straßen schlendern. Frozen Yoghurt besitzt einen leicht säuerlichen Geschmack, der für ein angenehmenes, erfrischendes Geschmackserlebnis sorgt. Dabei hat der Jogurt aber sehr viel weniger Kalorien als Eis. Doch nicht der Jogurt allein macht die tolle Erfrischung aus, es sind die so genannten Toppings, die dem Eis den richtigen Kick geben. Es gibt über 30 Variationen, wie Sie den Frozen Yoghurt genießen können. So lässt sich der Frozen Yoghurt beispielsweise gut mit Früchten, Schokostückchen, Cookies oder Erdnussbutter toppen. Das Schöne am puren Frozen Yoghurt ist, dass er absolut gesund und kalorienarm ist. Auf Zutaten wie Milch, Eier, Butter oder Sahne wird komplett verzichtet. Gerade für Menschen, die auf eine gesunde Ernährung Wert legen, ist der Frozen Yoghurt eine tolle Sommeralternative.

Sommererfrischung leicht gemacht

Obwohl der Name Frozen Yoghurt schon recht spektakulär klingt, handelt es sich trotzdem “nur” um gefrorenen Jogurt. Sie können dieses schmackhafte Eis natürlich auch selbst zu Hause zubereiten. Grob gesagt wird hier nur leicht gesüßter Magermilchjogurt angerührt und dann gefroren. Entscheidend ist, dass der Grundbestandteil immer der Magerjogurt bleibt. Ganz nach eigenem Geschmack fügen Sie dann noch pürierte Früchte hinzu. Diese Creme in eine Schüssel abfüllen und ins Eisfach stellen. Alle zwei Stunden sollten Sie dann die Creme durchrühren, bis Sie die richtige, feste Konsistenz erreicht haben. Schon haben Sie Ihren eigenen Frozen Yoghurt hergestellt. Der Sommer kann kommen.

“The Trend is your Friend”

Frozen Yoghurt ist endlich einmal ein Trend, der nicht dick macht, sondern für eine gesunde Erfrischung sorgt. Gerade in der heutigen Zeit, in der sehr viele Menschen an Übergewicht leiden und sich das sommerliche Eisvergügen verkneifen müssten, ist so ein erfrischender Eisgenuss ohne viele Kalorien eine tolle Alternative. Sie entscheiden selbst, welches Topping Sie dem Jogurt hinzugeben. Dabei sind der Fantasie kaum Grenzen gesetzt. Durch den neutralen Geschmack des Jogurts lassen sich alle möglichen Varianten zusammenstellen. Frozen Yoghurt ist ein Gesundheitstrend, der nicht nur für eine gesunde, kalorienbewusste Ernährung sorgt, aber doch eine viel bessere, weil gesündere, Sommererfrischung ist, als normales Eis.

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Gericht des Monats: Chicken Tikka

Chicken Tikken Masala ist eines der beliebtesten Currygerichte. Interessanterweise ist das Gericht in Indien völlig unbekannt. Es stammt aus der britischen Nachkriegszeit, aus einem Versuch, ein indisches Gerichte mit dem englischen Geschmack in Harmonie zu bringen. Die für ein Currygericht untypische Herkunft hat jedoch der Beliebtheit des Chicken Tikka Masala keinen Abbruch getan. Das wärmende Hühnercurry punktet mit seinem leckeren Geschmack und ist noch dazu sehr gut vorzubereiten. Wenn Sie gerne Curry essen und sich mit den nötigen Gewürzen aus dem Asien- Supermarkt eindecken, haben Sie immer alles zu Hause für ein wohlschmeckendes Currygericht, das noch dazu partytauglich ist.

Zutaten und Zubereitung

Die Zutaten für das Chicken Tikka Masala sind mundgerechte Hähnchenbruststücke, Joghurt und eine Reihe von Gewürzen für die Marinade und die Sauce. Die Marinade aus Joghurt, Knoblauch, Olivenöl, Koriander, Minze, Oregano, Chilipulver, Garam Masala und je nach Geschmack weiteren Gewürzen wird am Vortag zubereitet und das Fleisch in sie eingelegt. Am nächsten Tag kommt das Fleisch zum Grillen klassisch in den Tandoor-Ofen oder in einen üblichen Ofen (Umluft, ev. Grill, 220 Grad). Danach wird die Sauce aus Tomaten, Joghurt und der speziellen Gewürzmischung Masala zubereitet und das Fleisch darin gekocht. Die Gewürzmischung können Sie fertig kaufen oder selbst aus Koriander, Kurkuma, Kreuzkümmel und Tandooripaste herstellen. Zur Sauce können auch noch ein geriebener Apfel oder eine Banane sowie Kokosraspeln oder Kokosmilch hinzugefügt werden. Die klassische Beilage zum Chicken Tikka Masala ist das indische Nan-Fladenbrot oder Reis. Auch Hammelfleisch oder andere Fleischsorten können auf diese Weise zubereitet werden.

Entstehungsgeschichte des Chicken Tikka Masala

Es gibt verschiedene Versionen der Entstehungsgeschichte dieses Gerichts. Eine beliebte Version der Geschichte lautet folgendermaßen: Ein Koch aus Indien oder Bangladesch servierte seinem englischen Gast das traditionelle Chicken Tikka, das sind gegrillte marinierte Hähnchenstücke. Für den Gast war das Gericht zu trocken. Aus der englischen Küche war er daran gewöhnt, dass Fleisch mit Sauce serviert wird. Um den Gast zufrieden zu stellen, erfand der Koch aus dem Stegreif eine Sauce aus Tomaten und indischen Gewürzen. So plausibel diese Geschichte auch klingt, wurde sie leider auch schon widerlegt. So behauptete der Besitzer eines edlen indischen Restaurants in einem Artikel (Independent 2001, Quelle Wikipedia), dass er persönlich diese Geschichte verbreitet habe. Er zeigte sich erstaunt darüber, dass sie noch immer weitererzählt würde. Man mag davon halten, was man will- eine Überprüfung ist schließlich nicht möglich- Tatsache ist, dass Chicken Tikka Masala in den Sechziger und Siebziger Jahren in den vielen indischen Restaurants Großbritanniens immer beliebter wurde. Eine interessante Äußerung des britischen Außenministers Robin Cook bezog sich auf dieses Gericht. Er bezeichnete es als “Nationalgericht” der Briten und traf damit den Nerv britischer wie auch indischer Nationalisten. Für Cook und viele andere ist das britisch-indische Kombinationsgericht jedoch nichts weniger als ein Symbol für das gelingende Zusammenleben mehrerer Kulturen in einer Gesellschaft.

Multikulturelles Chicken Tikka Masala

Chicken Tikka Masala ist ein wohlschmeckendes Currygericht mit einer interessanten Geschichte. Das auch bei uns beliebte Gericht aus Hühnerfleisch und Joghurt, Tomaten und speziellen Gewürzen gilt mittlerweile als eines der inoffiziellen britischen Nationalgerichte. Dafür ist es in Indien unbekannt. Mit dem nötigen Vorrat an Gewürzen können Sie das Currygericht leicht zu Hause zubereiten.

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Großmutters Lieblingsrezepte

Leider sind viele wohlschmeckende Gerichte, die zu Großmutters Zeiten noch regelmäßig auf den Tisch kamen, in den letzten Jahrzehnten in Vergessenheit geraten. Dabei lohnt es sich, sie wieder zu entdecken und einmal nachzukochen. Viele der einstigen Lieblingsrezepte, die für den heutigen Geschmack zu schwer und gehaltvoll sind, können leicht abgewandelt werden, so dass sie zur modernen Auffassung von gesunder Ernährung perfekt passen.

Kochen wie zu Großmutters Zeiten

Bis in die 70er Jahren des vergangenen Jahrhunderts gab es kaum Fertigprodukte, geschweige denn Fertigmahlzeiten wie Tiefkühlpizzas und -snacks. Wer auf leckere Mahlzeiten Wert legte, hatte also gar keine andere Wahl, als aus frischen Zutaten etwas selbst zu kochen. Damals, als ein Großteil der Frauen noch nicht berufstätig war, sondern sich ausschließlich um den Haushalt und die Familie kümmerte, war es durchaus üblich, mehrere Stunden pro Tag hinter dem Herd zu stehen. Die Ergebnisse waren köstlich: Königsberger Klopse, Hühnerfrikassee, würzige Eintöpfe aller Art, Labskaus, Eisbein, Sauerbraten, Rinderhaxe und Schweinebraten gehörten dabei zu den Lieblingsrezepten, mit denen die Großmütter damals ihre Familien verwöhnten. Diese Gerichte sind alle relativ aufwändig und auf keinen Fall in zwanzig Minuten zuzubereiten. Aber gerade deswegen wurden sie besonders geschätzt und mit viel Genuss gegessen. In gewisser Weise entsprach dies schon dem heutigen Motto vom Slow Food.

Großmutters Lieblingsgerichte – auch geeignet für die moderne Ernährung?

Wer sich die Lieblingsrezepte früherer Generationen anguckt, wird so manches Mal vom ernährungsphysiologischen Standpunkt erschrocken sein, denn damals wurde weder fett- noch kalorienarm gekocht. Fleisch, Butter und Sahne wurden gerne und reichlich verwendet, sie sorgten für den hervorragenden Geschmack. Dennoch waren die meisten Menschen damals eher schlanker als heute. Experten sind sich einig, dass dafür vor allem die Tatsache verantwortlich ist, dass sie sich in ihrem Alltag mehr bewegten. Zum anderen wurde nicht ständig irgendetwas zwischendurch als Snack oder Nascherei gegessen, sondern die Nahrungsaufnahme fand nahezu ausschließlich zu den drei täglichen Hauptmahlzeiten statt. Dies begrenzte nicht nur die insgesamt aufgenommene Kalorienmenge, sondern auch die Insulinausschüttung. Wenn man sich an diesen Grundsätzen etwas orientiert, ist es durchaus kein Problem, auch Großmutters Lieblingsgerichte wieder auf den Speisezettel zu setzen. Wenn man dann sehr gehaltvolle Zutaten durch leichtere ersetzt oder ihre Menge zugunsten der Gemüsebeilagen reduziert, werden viele Speisen sogar richtig gesund und bekömmlich. Rezepte für diese Gerichte findet man sowohl in speziellen Kochbüchern als auch im Internet. Wenn man sie nachkochen möchte, sollte man allerdings etwas mehr Zeit einplanen, denn die meisten Gerichte lassen sich nicht eben mal so in einer halben Stunde zubereiten. Oft freuen sich auch ältere Verwandte, die früher noch so gekocht haben, wenn man sie um Hilfe bittet.

Die Wiederentdeckung der traditionellen deutsche Küche

Großmutter Lieblingsrezepte haben es verdient, wiederentdeckt und gekocht zu werden. Wer es ausprobiert, wird feststellen, dass man nicht nur mit thailändischen Gerichten, Sushi und anderen exotischen Speisen echte Geschmackserlebnisse genießen kann, sondern auch mit traditionellen deutschen Gerichten. Besonders reizvoll ist es dabei, wenn man sich bei der Auswahl der Rezepte an der jeweiligen Jahreszeit orientiert und vor allem auch viele regionale Produkte verwendet.

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Leckere vegane Rezepte: Einfach selbst kochen

Immer mehr Menschen treffen die Entscheidung zu einer veganen Ernährung. Dabei spielen persönliche, gesundheitliche und ökologische Gründe in unterschiedlichem Ausmaß eine Rolle. Veganer nehmen ihre Verantwortung und Macht als Verbraucher ernst und hinterfragen die Herkunft aller Nahrungsmittel. Mittlerweile ist die Entscheidung zu einer veganen Ernährung nicht mehr mit Verzicht auf Genuss und Askese verbunden. Ganz im Gegenteil, eine immer größer werdende Zahl an einfach nachzukochenden Rezeptideen macht das vegane Kochen heute so genussvoll wie noch nie.

Vegan genießen

Der Schritt zur veganen Ernährung bedeutet in jedem Fall eine große Umstellung. Die Frage: “Was kann ich jetzt noch essen?” stellt sich meist nur zu Beginn. Wer sich etwas mit der Materie beschäftigt, der merkt rasch, wie viele Möglichkeiten es für Veganer mittlerweile gibt. Für fast alle tierischen Produkte gibt es Ersatzprodukte, die Genuss ohne schlechtes Gewissen möglich machen. Zutaten wie Fleisch, Käse, Butter, Eier sind mittlerweile kein Problem mehr, da Tofu, Soja, Kokosfett und viele andere Kombinationen bequem ihren Platz einnehmen können. Weder beim Geschmack noch bei der Öko-Bilanz müssen so Abstriche gemacht werden. Suppen, Knödel und Fleischgerichte, Torten und andere süße Desserts können vegan so gekocht werden, dass der Verzicht auf tierische Produkte kaum mehr auffällt. Aber nicht jeder Veganer hat dieselben Vorlieben. Wer keine Ersatzprodukte mag, der findet im enormen Fundus der Weltküchen eine riesige Anzahl an authentischen veganen Rezepten. Mediterrane, asiatische und afrikanische Rezepte sind sehr oft von Haus aus vegan, da eine pflanzliche Ernährung in diesen Regionen vorherrschend ist, wie sie es auch über lange Strecken in der gesamten Menschheitsgeschichte war.

Veganes Menü

Wenn Sie daran denken, Ihre Ernährung schrittweise auf “vegan” umzustellen, oder in diesen Bereich hineinschnuppern möchten, empfiehlt sich zu Anfang die Erarbeitung einiger Grundrezepte, die dann schrittweise ausgebaut werden können. Für den Anfang des Menüs zum Beispiel ein Grundrezept für eine Cremesuppe, mit Zwiebeln, Gemüse und einem Schuss Sojasahne. Als kleine Zwischenmahlzeit ein Tofu-Rührei aus festem Tofu, frischem Schnittlauch, Zwiebeln und einem Hauch Kurkuma und, wer mag, Curry. Lasagne mit Käse-Ersatz aus Margarine, Hefeflocken, Senf und Gewürzen wäre ein mögliches Basisrezept für ein Hauptgericht. Eine leckere Nachspeise wie ein Obst-Grieß-Törtchen mit Vanillesoße lässt sich aus Obst, Grieß, Vanille-Sojagetränk und Mandelmus zaubern. Hier gibt es viele Möglichkeiten, wie auch vegane Pfannkuchen und sogar Schokoladetorte. Zum Umgang mit Soja, Tofu usw. werden in vielen Städten vegane Kochkurse angeboten, die den Einstieg in die vegane Küche erheblich erleichtern.

Individuelle vegane Ernährung

Durch die steigende Zahl an angebotenen Ersatzprodukten ist heutzutage eine gesunde und ausgewogene vegane Ernährung leichter als jemals zuvor möglich. Dazu kommen die vielen exotischen veganen Rezepte der diversen Weltküchen. Nach einer Phase der Umstellung und Eingewöhnung ist die vegane Ernährung gar nicht so kompliziert, wie es zuerst vielleicht aussieht. Viele einfache und leckere Rezepte ermöglichen Genuss, der nicht auf Kosten unseres Öko-Systems und der Tierwelt geht. Langfristig gesehen gibt es weder eine gesündere noch eine modernere Form der Ernährung als die vegane Kost.

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Scharfe Gerichte – wie gesund sind sie?

Ein feuriges Chili con Carne oder delikat gewürzte Soßen, vor allem Gericht aus der asiatischen und lateinamerikanischen Küche können manchen Genießern gar nicht scharf genug sein. Ingwer, Chili, Peperoni, Senf oder Pfeffer haben neben ihren geschmacklichen Qualitäten vielfältige Auswirkungen auf den Körper und die Organe. Entzündungshemmung, Blutdruckregulierung und Verdauungshilfe sind einige bekannte Aspekte, die den Gewürzen zugeschrieben werden. Viele Menschen sind überzeugt, dass scharfes Essen beim Abnehmen hilft. Die Effekte reichen allerdings von gesundheitsförderlich bis hin zu lebensbedrohlich. Scharf gewürztes Essen kann gesund sein, muss es aber nicht – es ist alles eine Frage der Dosierung.

Bekömmliche Hitze erwünscht

Es gibt eine überschaubare Gruppe von scharfen Gewürzen. Die Familie der Paprika mit Chilis und Peperoni wirken durch ihre Wirkstoffe, den Capsaicinoiden, entzündungshemmend und antibakteriell. Auch Knoblauch und Bärlauch wird diese Wirkung nachgesagt und ist in medizinischer Hinsicht vor allem bei Menschen mit chronischen Entzündungskrankheiten wie Rheuma beliebt. Auch der Verkalkung der Blutbahnen, der Arteriosklerose, wirkt der Knoblauch entgegen. Senf ist als Blutdruck-Regulierer bekannt und Ingwer wird als Gewürz oder Tee gerne bei Übelkeit eingesetzt. Der in der Küche am häufigsten verwendete Pfeffer hilft vor allem der Verdauung und regt den Kreislauf an. Durch den Reiz der Schärfe im Essen steigen die Durchblutung, und der Abbau von belastenden Fetten, Kohlenhydraten und anderer Schwemmstoffe wird durch Abfuhr und Beschleunigung mittels Wärmeentwicklung begünstigt. Weitere angeregte Körperfunktionen wie vermehrter Speichelfluss, erhöhte Produktion von Magensaft und die Senkung des Insulinspiegels haben zusätzlich eine vorteilhafte Wirkung auf den Organismus.

Scharf kann dem Magen nicht behagen

Der Grad der Schärfe wird von jedem Menschen anders wahrgenommen und hat sehr unterschiedliche Auswirkungen. Ein empfindlicher Magen ruft bei manchen sofort Sodbrennen, Schmerzen oder Durchfall hervor. Wer auf scharfe Würzung nicht verzichten möchte, sollte sich langsam an seine persönlich verträgliche Obergrenze von Schärfe herantasten. Liegen schon gesundheitliche Beeinträchtigungen des Magens wie Gastritis, kann Schärfe zu ernsthaften Verschlimmerungen führen. Vorstufen eines Magengeschwürs können zur Auslösung kommen und die Folgen lebensbedrohlich werden. Der beste Ratgeber ist die genaue Beobachtung der Wirkung von Gewürzart und -stärke auf das eigene Wohlempfinden. Auch Faktoren wie jahrelanges Rauchen oder starker Alkoholgenuss spielen eine Rolle, da sie die Sensibilität gegenüber Schärfe einschränken. Starkes Schwitzen beim und nach dem Genuss von scharfen Speisen ist neben dem reinen Geschmackserlebnis ein guter Gradmesser für die gesundheitlich fördernde Schärfe – Schwitzen ist gesund.

Extreme sind schädlich, Maßvolles ist gesund

Die Wirkung scharfer Speisen auf die Gesundheit ist nicht zu verallgemeinern. Generell helfen der gesunde Menschenverstand und das individuelle Geschmacksempfinden, die gesunde Dosierung des Schärfegrads herauszufinden. Wenn das Ausbalancieren von Erfolg gekrönt ist, können die gesundheitsförderlichen Eigenschaften gezielt eingesetzt werden. Schon ein scharfer Ingwertee ist in der Lage, Übelkeit zu beseitigen und viel Knoblauch lässt manchen Erkältungserreger alt aussehen.

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